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Eine Geschichte, wie sie das Leben schöner nicht schreiben könnte: Im Jahr 1963 entdecken Großvater Güstav Scheibler und sein Enkel Ruprecht, daß etwas Wahres an der Geschichte, die durch die versponnenen Nächte und trunkenen Feste der Familie geistert. Jenes, im Orte sich befindene Schloß, hat sich tatsächlich einst im Besitz der Familie befunden, wurde einst verpachtet, nie verscherbelt. Güstav ist nunmehr wild entschlossen, das Anwesen, dem Geist der Zeit zum Trotze, zurück in den Schoß der Familie zu holen. Er schafft es nicht, es ist in jener Zeit ein Ding der Unmöglichkeit. Dreißig Jahre später macht sich Ruprecht - die Enkel fechten’s besser aus - auf die Socken, um das Vermächtnis Güstavs zu erfüllen.
Roland Müller schreibt in seiner Buchrezension (ND vom 12./13. August 2006): “In Bruhns Erzählung ‘Das grossartige Wiederhabenwollen’ hält er uns einen zeitgeschichtlichen Spiegel vor - und das so amüsant, so treffsicher, wie ich es seit langem nicht gelesen habe. ... Endlich weht wieder einmal ein frischer Wind durch die linke Literatur. ... Ich kann nur sagen, verfilmt das, am besten mit Manne Krug in der Hauptrolle. “
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